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Version: Weekly Build

Überwachung der Service-Gesundheit: CPU, Speicher und Storage

Einführung

Diese Funktion bietet Echtzeit- und historische Einblicke in den Ressourcenverbrauch der Services in deiner Landscape. Durch das Tracking von CPU, Speicher und Storage kannst du proaktiv die Performance verwalten, Engpässe beheben und die Systemstabilität sicherstellen – alles direkt im Workspace Cockpit.

Um von der Workspace-Tabelle aus auf deine Metriken zuzugreifen, nutze die Verknüpfung. Verknüpfung aus der Workspace-Tabelle

Innerhalb des Workspace verwendest du die Schaltfläche Resources in der linken Seitenleiste. Resources-Schaltfläche im Workspace

Verwendung von Filtern

Das Dashboard ermöglicht es, den Fokus auf bestimmte Zeiträume oder Datenpunkte einzugrenzen:

  • Zeitraum: Verwende das Dropdown-Menü, um Voreinstellungen auszuwählen (z. B. Letzte 15 Minuten, 24 Stunden), oder definiere einen benutzerdefinierten Zeitraum.
  • Metrik-Isolation: Filtere bestimmte Diagramme, um CPU-Spitzen mit dem Speicherverbrauch während eines bekannten Ereignisses zu vergleichen.

Filter zur Überwachung der Landscape-Gesundheit, mit denen angezeigte Services und Metriken eingegrenzt werden.

Barrierefreie Tabellenansicht

Für Nutzer, die Rohdaten bevorzugen oder assistive Technologien verwenden, kann jedes Diagramm in eine Tabellenansicht umgeschaltet werden.

Tabellenansicht der Landscape-Gesundheitsüberwachung mit einer Liste von Services und gesundheitsbezogenen Statusfeldern.

Die Metriken verstehen

CPU-Auslastung

Misst den Prozentsatz der genutzten Rechenleistung im Verhältnis zu deinem gewählten Workspace-Plan. Beachte, dass „100 %“ durch die deinem Plan zugewiesenen CPU-Kerne definiert wird – eine Single-Thread-Anwendung auf einem 2-CPU-Plan zeigt beispielsweise 50 % Auslastung an, selbst wenn ein Kern vollständig ausgelastet ist. Eine dauerhaft hohe CPU-Auslastung kann auf Performance-Engpässe oder die Notwendigkeit eines größeren Plans hinweisen.

Speicher (RAM)-Auslastung

Verfolgt den aktiven Speicherbedarf deines Workspace. Ein kontinuierlicher „Anstieg“ im Diagramm, auch während Leerlaufzeiten, deutet häufig auf ein Memory Leak in einem Hintergrundprozess hin.

Storage-Kapazität

Zeigt die gesamte Festplattenauslastung an. Die Überwachung ist besonders bei datenintensiven Landscapes von entscheidender Bedeutung; erreicht der Storage 100 %, kann das System keine Dateien mehr speichern, und der Workspace kann dadurch nicht mehr reagieren.

Fehlerbehebung

DatenmusterWahrscheinliche UrsacheEmpfohlene Maßnahme
Hohe CPU / Hoher SpeicherverbrauchRessourcenintensive Aufgabe (z. B. Code-Kompilierung).Warte, bis die Aufgabe abgeschlossen ist, oder führe ein Upgrade der Instanz durch.
Stabile CPU / Steigender SpeicherverbrauchSpeicherleck in der Software (Memory Leak).Starte den betroffenen Service oder die Anwendung neu.
Niedrige CPU / 100 % StorageDas Speichervolumen ist voll.Lösche temporäre Dateien oder erweitere das Storage-Volume.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie oft werden die Dashboard-Daten aktualisiert?
    Das Dashboard ist für eine statische Analyse konzipiert, um während der Arbeit eine konsistente Datenanzeige zu gewährleisten. Verwende einen Zeitfilter oder die Schaltfläche „Refresh“, um Daten neu abzurufen.

  2. Wie weit kann ich in die Vergangenheit blicken?
    Wir bieten ein Aufbewahrungsfenster von 2 Tagen für Ressourcendatensätze. Diese kürzere Aufbewahrungsdauer im Vergleich zu Logs und Requests ergibt sich aus dem deutlich höheren Volumen der gesammelten Metrikdatenpunkte.

  3. Was passiert, wenn ich das Storage-Limit meines Workspace erreiche?
    Dies betrifft den Dateisystem-Storage deines Workspace (eingebunden unter /home/user/app). Ist dieser voll, stoppt das System das Schreiben neuer Dateien auf die Festplatte. Überwachungsdaten werden separat in Prometheus gespeichert und rotieren automatisch. Wir empfehlen, den Storage im Blick zu behalten und zu handeln, sobald die Auslastung z. B. 80 % übersteigt.